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Angebote unserer Jugendarbeit

Wir bieten an weiterführenden Schulen den Schulsanitätsdienst an, für Grundschulen das Programm "Juniorhelfer" und das Projekt "Jeder kann helfen" für Kindergärten. Im Freizeitbereich erfreut sich das Jugendrotkreuz großer Beliebtheit. Im Folgenden stellen wir Ihnen die einzelnen Bereiche vor.

Jugendrotkreuz

Das Jugendrotkreuz (JRK) ist der eigenständige Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. Rund 140.000 junge Mitglieder im Alter von 6 bis 27 Jahren engagieren sich gemeinsam für Gesundheit, Umwelt, Frieden und internationale Verständigung. 

Nähere Informationen speziell zum Jugendrotkreuz unseres Kreisverbandes gibt es hier.

Schulsanitätsdienst

Schüler helfen Schülern: Schulsanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern bei Notfällen. Sie sind fit in Erste Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt, was man bei Vergiftungen tut und wie man die stabile Seitenlage ausführt.
Schulsanitätsdienst geht weit über Erste Hilfe hinaus: Schulsanitäter übernehmen Verantwortung für ihre Mitschüler. Sie sind bei Unfällen in der Schule als erste zur Stelle, leisten Erste Hilfe und informieren wenn nötig den Rettungsdienst. Das sind wichtige Aufgaben, die Wissen und Einfühlungsvermögen, aber auch Selbstbewusstsein und Teamarbeit erfordern. Beim Schulsanitätsdienst gibt es keine Einzelkämpfer, das Miteinander steht im Vordergrund. Einer lernt vom anderen. Hilfeleistung und Toleranz werden trainiert.
Im Mittelpunkt der regelmäßigen Treffen stehen nicht nur Besprechung und Weiterbildung, sondern auch gemeinsamer Freizeitspaß und gegenseitige Unterstützung. Schüler übernehmen gemeinsam mit einem Kooperationslehrer selbst die Planung ihrer Treffen, kümmern sich um ihre Einsätze, die Materialien und versuchen schon im Vorfeld, Unfallsituationen zu vermeiden.

Ausbildung und Aufgaben: Interessierte Schüler werden vom Jugendrotkreuz oder durch eine/n ausgebildete/n Kooperationslehrer in Erste Hilfe geschult. Sie lernen, was in Notfällen zu tun ist und wie sie Gefahren erkennen, bevor etwas passiert. Seit 2016 sind es 30 Schulsanitätsdienste (SSD), die an verschiedenen Schulen in Pforzheim und dem Enzkreis aktiv sind.

Weitere Informationen gibt es bei Sandra Scheible.
E-Mail: schulsanitaetsdienst[at]drk-pforzheim[dot]de

Juniorhelfer

Das Juniorhelferprogramm ist eines der vom Kultusministerium empfohlenen Präventionsprogramme in Baden-Württemberg.
Schon die Kleinsten können lernen, wie man sich in brenzligen, unsicheren oder gar gefährlichen Situationen richtig verhält und präventiv handelt. Der Juniorhelfer kann im erweiterten Sinne auch als "Schulsanitäter in der Grundschule" verstanden werden. Juniorhelfer sind Schüler, die sich sozial engagieren und sich für ein gutes und sicheres Schulklima (und meist auch weit darüber hinaus) einsetzen. Helfen (auf allen Ebenen) soll als Prinzip menschlichen Zusammenlebens verstanden werden. Somit ist der Juniorhelfer weit mehr als nur der einfache Ersthelfer in der Grundschule. Die Erste Hilfe dient sozusagen als Instrument, um die Fürsorge, Empathiefähigkeit, Mitmenschlichkeit und viele weitere wichtige Aspekte, die für ein gelingendes Miteinander von großer Bedeutung sind, zu schulen und zu leben. Als Juniorhelfer übernehmen die ausgebildeten Grundschulkinder Verantwortung für sich und andere. Dabei lernen sie auf spielerische Art und Weise, Menschen in einem Notfall beizustehen und richtig zu handeln.

Ansprechpartner:

Kindergartenprojekt "Jeder kann helfen"

Unter dem Motto "Jeder kann helfen" besuchen Ehrenamtliche des DRK Kindergärten im Enzkreis. Innerhalb von rund eineinhalb Stunden üben sie mit den Kindern den Notruf, ermutigen und trösten, Wundversorgung sowie die stabile Seitenlage. Auch Einsatzfahrzeuge und das Arbeitsmaterial der Profis dürfen auf Wunsch angeschaut werden.
Wer sich darüber informieren will, kann dies per Mail an jederkannhelfen@drk-pforzheim.de tun oder Vertreter der Ortsvereine direkt ansprechen.