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DRK bildet Bürger in Sachen Schnelltests aus

Neues Angebot soll im März starten

In einer Zeit, in der nahezu überall von Coronatests gesprochen wird, geht der DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis neue Wege: Wo sonst hauptsächlich in Erster Hilfe ausgebildet wurde, werden nun Menschen angeleitet, wie sie bei anderen einen Schnelltest durchführen können. "Bei solch einem Antigen-Test ist große Sorgfalt gefragt, denn einerseits soll das Ergebnis aussagekräftig sein, und andererseits soll man sein Gegenüber nicht unnötig verletzen", betont Prof. Dr. Wolfgang Kramer, Präsident des hiesigen DRK-Kreisverbandes und DRK-Landesarzt.
Nicht selten sei es bisher vorgekommen, dass man mithilfe der so genannten Schnelltests Personen herausfiltern konnte, die von ihrer Infektion mit dem Coronavirus noch gar nichts wussten. "Also haben wir uns entschlossen, ein neues Testschulungszentrum zu eröffnen, in dem Tester ausgebildet werden", sagt Kramer. Test-Ziel sei die Reduzierung der Zahl der infizierten Personen, denn je weniger Infizierte es gebe, umso geringer seien die Ansteckungsmöglichkeiten. Und folglich bedeuteten weniger Erkrankte umso mehr Schutz für die Gefährdeten.
Das theoretische und praktische Wissen um die Antigentests vermitteln die Erste-Hilfe-Ausbilder des DRK-Kreisverbandes, die aufgrund der reduzierten Menge an Kursen nun anderweitig eingesetzt werden. Neben Themen wie Hygieneregeln sowie An- und Ablegen der Schutzkleidung trainieren die Teilnehmer auch das kontaktlose Verhalten mit dem Gegenüber und den Umgang mit dem Untersuchungsmaterial. Zudem werden der Nasen- und der Rachenabstrich geübt. "Wer dies erfolgreich absolviert hat, könnte beispielsweise in Firmen, Schulen und anderen Institutionen, in denen regelmäßig getestet werden soll, tätig sein", sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Adam.
Erste Termine für solch eine Ausbildung stehen bereits fest: am Mittwoch, 3. März, von 9 bis 11 Uhr und am Montag, 8. März, von 16 bis 18 Uhr in den DRK-Ausbildungsräumen an der Kronprinzenstraße 22. Die Kosten belaufen sich auf 130 Euro (komplette Schutzausrüstung wird gestellt). Jeder Teilnehmer wird vorab per Schnelltest untersucht, ob das Mitmachen zulässig ist.
Interessierte melden sich bei der Info-Zentrale des Kreisverbandes unter Telefon 07231-373-0.

Text: D. Kneis

17. Februar 2021 20:59 Uhr. Alter: 15 Tage

 

 

 


 

 

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