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Viertklässler besuchen Rettungswache

Schüler erhalten Einblick in Rettungswagen

Erkundeten gemeinsam die Rettungswache: die Viertklässler aus Zaisersweiher mit (hinten stehend, von links) Thomas Göttenauer (Notfallsanitäter), Andrea Bernhard (Schulleiterin), Jürgen Holzinger (Notfallsanitäter) und Julia Braun (Klassenlehrerin).

Einen spannenden Vormittag erlebten die Viertklässler der Willy-Schenk-Grundschule aus Zaisersweiher am Mittwoch in der DRK-Hauptrettungswache an der Kieselbronner Straße 46 in Pforzheim. Die 13 Mädchen und Jungen schauten sich im Rahmen des PZ-Projekts "Schule trifft Zeitung" zusammen mit ihren Lehrerinnen Julia Braun und Andrea Bernhard zunächst einen Rettungswagen an. Die Notfallsanitäter Thomas Göttenauer und Jürgen Holzinger erklärten ihnen geduldig, wann und wofür welche Geräte eingesetzt werden. Besonders Spaß gemacht hat es den Kindern, die verschiedenen Lagerungsmöglichkeiten auf der Trage auszuprobieren.

Dass man bei einem Notfall die 112 wählt, wussten die Kinder schon. In der anschließenden Fragerunde lernten sie jedoch noch eine ganze Menge anderer Dinge: Über 40.000 Einsätze gab es im vergangenen Jahr für den Rettungsdienst in Pforzheim und im Enzkreis. Jeweils über 20.000 Patiententransporte haben Göttenauer und Holzinger während ihrer bisherigen Dienstzeit begleitet. Idealerweise sollten die Mitarbeiter innerhalb 15 Minuten beim Notfall-Ort angekommen sein. Wie man den Weg zum Verletzten findet, erfahren die Rettungskräfte von der Integrierten Leitstelle (ILS) und bei Bedarf mit Hilfe des Navigationsgerätes. Wenn die Helfer selbst einen Unfall haben, können sie auch in die ILS kontaktieren. Dann wird ihnen Hilfe geschickt und ein anderes Einsatzfahrzeug fährt zum Patienten. Wenn viele Mitarbeiter krank sind, dann muss der Dienstplaner schauen, wer für sie einspringen kann.

"Ein voll ausgestatteter Rettungswagen kostet zwischen 170.000 und 180.000 Euro", erklärte Göttenauer. Er berichtete, was die Mitarbeiter verdienen und dass in der ILS vier Personen pro Schicht die Anrufe entgegennehmen. Von DRK-Pressesprecherin Daniela Kneis wollten die Kinder einiges rund ums Blutspenden wissen: Ab 18 Jahren ist dies möglich, und es wird etwa ein halber Liter Blut abgenommen. Dies kann Menschen helfen, die nach einem Unfall, bei einer Operation oder aufgrund schwerer Erkrankungen auf gesundes Blut angewiesen sind.

Foto/Text: D. Kneis

20. März 2019 20:37 Uhr. Alter: 97 Tage

 

 

 


 

 

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