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Rettungskräfte bilden sich fort

Thema: Kommunikation statt Eskalation

Mit einfachen Techniken kann man Angreifer abwehren.

Immer wieder war in den vergangenen Wochen in den Medien zu lesen und zu hören, dass Rettungskräfte immer öfters mit aggressiven, gewaltbereiten Menschen zu tun haben. Die Praxisanleiter des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis e.V. haben dies zum Anlass genommen, eine entsprechende Fortbildung anzubieten. Das fand nicht nur im direkten Kollegenkreis rege Nachfrage, sondern auch bei den Rettungsdienstmitarbeitern des DRK Ludwigsburg, Karlsruhe, Stuttgart und Waldenbuch sowie des Pforzheimer ASB.
Am Wochenende ging es in einem Theorieteil in der neuen Pforzheimer DRK-Rettungswache zunächst um Kommunikation und wie diese grundsätzlich funktioniert. Des Weiteren stand Gewaltprävention auf dem Programm: Besprochen wurde, wie die Einsatzkräfte durch ihr Verhalten und ihre Kommunikation eine Eskalationssituation verhindern können. „Und letztlich ging es darum, wie man deeskalieren kann, wenn sich herausstellt, dass das Gegenüber gewaltbereit ist“, sagt DRK-Praxisanleiter Sven Thieme.

Am Sonntag waren die Kursteilnehmer zu Gast in Bretten beim dortigen Judo Verein. Im Rahmen von Stationsausbildungen befassten sich die Rettungskräfte mit verschiedenen Abwehrtechniken und Schlag- wie Tritttechniken. Dabei wurden die Praxisanleiter unterstützt von zwei erfahrenen Kampfsportlern vom Taekwondo Mühlacker e. V. So lernten die Teilnehmer, wie man aus Festhaltegriffen heraus kommt, und wie man durch einfache Techniken gegen verschiedene Vitalpunkte mit wenig Kraftaufwand eine Gewaltsituation auflösen kann.

Foto+Text: D. Kneis

18. Mai 2017 11:10 Uhr. Alter: 69 Tage

 

 


 

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