· Pressemitteilung

DRK und BARMER fördern den Schulsanitätsdienst der Kirnbachschule in Niefern-Öschelbronn

Sandra Scheible, DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V. (2.v.l.), Alex Kirchhardt, zuständige Lehrkraft für den Schulsanitätsdienst an der Kirnbachschule (4 v.l.), Timo Fahrer, Regionalgeschäftsführer bei der BARMER Pforzheim, (hinten, 5.v.l.) und Florian Dietz, ebenfalls zuständige Lehrkraft (ganz rechts). Foto: Susan Miersch/DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V.
Sandra Scheible, DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V. (2.v.l.), Alex Kirchhardt, zuständige Lehrkraft für den Schulsanitätsdienst an der Kirnbachschule (4 v.l.), Timo Fahrer, Regionalgeschäftsführer bei der BARMER Pforzheim, (hinten, 5.v.l.) und Florian Dietz, ebenfalls zuständige Lehrkraft (ganz rechts). Foto: Susan Miersch/DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V.

In Deutschland ereignen sich jedes Jahr über eine Million Schulunfälle – das entspricht rund 3.000 pro Tag. Aus diesem Grund haben die Kirnbachschule GWRS, der DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V. und die BARMER in Pforzheim einen Schulsanitätsdienst (SSD) aufgebaut. Der SSD erhöht nicht nur die Sicherheit an der Schule, er fördert auch die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler.

Schulsanitäterinnen und -sanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, bei Ausflügen und im ganz normalen Schulalltag für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern in Notfällen. Sie sind fit in Erste Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt und wie man die stabile Seitenlage ausführt. Das nötige Know-how für ihre verantwortungsvolle Arbeit wurde ihnen von erfahren Lehrkräften des DRK-Kreisverbands Pforzheim vermittelt. Aktuell besteht der Schulsanitätsdienst an der Kirnbachschule aus sechs Schülern. In den Pausen hat der Schulsanitätsdienst Bereitschaft und kann über Handys alarmiert werden. 

Axel Kirchhardt, Lehrkraft und Leiter des Schulsanitätsdienstes, freut sich über das wachsende Interesse an der AG: „Hier können sich die Schülerinnen und Schüler von ihrer besten Seite zeigen.“ Die Schülerin Samira Luhmer Ramos macht aus persönlicher Überzeugung bei Schulsanitätsdienst mit. Sie erlitt vor einiger Zeit einen Unfall und weiß deswegen, wie wichtig schnelle Erste Hilfe ist.

Die BARMER finanziert die Schulsanitätsrucksäcke, die jede teilnehmende Schule erhält. Darin befindet sich alles Notwendige für die Erste Hilfe: von der Rettungsweste über Verbandszeug bis zur Rettungsdecke. Gemeinsam übergaben Timo Fahrer, Regionalgeschäftsführer der BARMER und Sandra Scheible vom DRK-Kreisverband das ,,Starter Kit‘‘ an den SSD der Kirnbachschule. „Bei einem Schulunfall muss schnell gehandelt werden, doch Unwissenheit und Unsicherheit in Sachen Erste Hilfe halten viele davon ab. Über den Schulsanitätsdienst kommen Kinder und Jugendliche schon früh mit dem Thema Erste Hilfe in Kontakt. Sie verlieren Ängste, übernehmen Verantwortung und behalten das hoffentlich ein Leben lang bei“, sagt Timo Fahrer von der BARMER. Sandra Scheible betont, dass jeder eingeladen ist, sich zum Schulsanitäter oder Schulsanitäterin ausbilden zu lassen: „Bei uns sind alle Jungen und Mädchen willkommen, nicht nur die Klassenbesten.“ Wie zeitgemäß das Einrichten eines Schulsanitätsdienstes ist, zeigt ein Blick auf den neuen Bildungsplan, zu dessen fünf Leitmotiven auch das soziale Lernen gehört.